Wird die öffentliche Meinung manipuliert?

Gibt es eine Lügenpresse?

 

Viele Menschen sprechen von einer "Lügenpresse" und wollen mit Journalisten nichts mehr zu schaffen haben.

Ehrlich gesagt, ich wundere mich über deren Vorbehalte nicht. Denn ich selbst ärgere mich auch ständig über einseitige oder verklärende Darstellungen seitens der Medien - gerade was zentrale politische Grundsatzfragen angeht.

 

1. So wird zum Beispiel unablässig behauptet, Deutschland profitiere ganz besonders von der EU.
Ich halte eine solche Einschätzung geradezu für zynisch und dummdreist. Die Fakten sprechen doch eine ganz andere Sprache:
Seit 1980, also seit nunmehr 35 Jahren, sinken hierzulande die inflationsbereinigten Nettolöhne und Renten.
Wie kann man aus dieser Tatsache einen Vorteil ableiten?
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2. Ebenso kühn und abgehoben heißt es selbst nach dem seit 2008 anhaltendem Desaster immer noch "Deutschland profitiert ganz besonders vom Euro".
Und das, obwohl Griechenland bereits 107 Milliarden Euro Schulden erlassen werden mussten, inzwischen schon wieder ein griechischer Schuldenschnitt droht und die Implosion des Euroraums nur noch über eine Billiggeldschwemme hinausgeschoben werden kann.
Sicher gab es in diesem Bereich auch mutige Journalisten, die bei der Schönfärberei nicht mitspielten. Aber sie konnten gegen den Mainstream der Euro-Propaganda wenig ausrichten.
Es stellt sich hier auch die Frage, wieso die Medien nicht schon im Vorfeld vor dem abenteuerlichen Euro-Experiment warnten und dessen Einführung verhinderten? Wozu gibt es denn eigentlich die "freie Presse"?

 

3. Und da sind wir auch schon beim dritten großen Versäumnis.
Wieso wird über die sinkenden Einkommen gar nicht debattiert?
Es müsste doch eigentlich das zentrale Thema einer freien Presse sein! Weil sich hinter dem Abwärtstrend doch die Frage aller Fragen verbirgt: "Wieso geht es bergab, wo sich dank des technischen Fortschritts die Produktivität verdoppelt hat?".
Dieses Paradoxon schreit doch geradezu nach einer Aufklärung. Warum dieses tiefe Schweigen, diese Grabesstille, diese Ignoranz?

 

4. Seit 1980 hat sich auch die Massenarbeitslosigkeit dramatisch ausgeweitet und verfestigt.
Wieso werden die Horrorzahlen von heute als Erfolg verkauft?
Warum wird mitgespielt, wenn es darum geht, Millionen von Erwerbslosen aus der Statistik zu verbannen (durch Frühverrentung, ABM-Maßnahmen, ständige Umschulungen, unbezahlte Praktika, Ein-Euro-Jobs usw.).

 

5. Warum gestattet man der Wirtschaftslobby, trotz Massenarbeitslosigkeit immer wieder den Arbeitskräftemangel und Fachkräftenotstand auszurufen?
Nur selten lese ich hierüber ein offenes Wort. Immerhin: In einer TV-Doku im ersten Programm im Sommer 2014 fand ich meine schon vor Jahren veröffentlichten Thesen weitgehend bestätigt.
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6. Aber auch ganz konkrete Irreführungen, wie zum Beispiel die bundesweit verbreitete Behauptung, die 6,6 Millionen Ausländer bescheren dem deutschen Staat einen jährlichen Überschuss von 22 Milliarden Euro, tragen dazu bei, das Vertrauen in den politischen Journalismus zu verlieren. Näheres...

 

7. Unerträglich und verlogen erscheint mir auch die Anbetung der Agenda 2010. Immer noch wird sie von den meisten Wirtschaftsredakteuren als großartiges Reformwerk gepriesen, das Deutschland vor dem Niedergang bewahrte.
Welch eine Heuchelei, welch ein Schmierentheater.
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8. Verdreht, verteufelt und gelogen wird auch bezüglich unserer "düsteren" Vergangenheit.
Nicht nur, dass man der heutigen Generation ständig die Schuld ihrer Eltern und Großeltern am Holocaust und dem zweiten Weltkrieg unter die Nase reibt, es wird dabei auch kräftig gemogelt.

"Den Deutschen" zu unterstellen, sie hätten den Krieg und den Holocaust gutgeheißen, ist an Boshaftigkeit und Volksverhetzung kaum zu übertreffen. Hitler hat sich vor seiner Wahl als Friedensgarant aufgespielt. Mit dieser Lüge kam er an die Macht.

Gestern wunderte sich in einer Fernsehdoku ein russischer Kriegsveteran darüber, wieso "die Deutschen" den Krieg überhaupt angefangen hätten, "es ging ihnen doch so gut". Der gute Mann, selbst in einer menschenverachtenden Diktatur aufgewachsen, hat anscheinend immer noch nicht verstanden, wie eine solche Schreckensherrschaft funktioniert.
Die Wünsche der Bürger spielten in der Hitlerdiktatur doch absolut keine Rolle. Allein der Führerwille zählte.

In selbiger Fernsehdoku wurde durch einen "Augenzeugen" auch wieder der altbekannte Vorwurf lanciert, die meisten Deutschen hätten von der Judenvernichtung gewusst und sie auch akzeptiert. Wie man längst weiß, sind beide Unterstellungen unhaltbar.
Die Existenz der Konzentrationslager war damals zwar allgemein bekannt, aber eben nicht, was dort ablief. Wer als Insider darüber etwas verriet oder aber auch nur die kleinsten Andeutungen machte wurde hingerichtet, mitsamt seiner Familie.
Warum also werden über unsere Medien auch weiterhin solche ehrabschneidenden Lügen verbreitet?
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9. Die Nazi-Schreckensdiktatur und die gegen das Volk gerichteten Schuldzuweisungen bilden die Basis für die in der Weltgeschichte wohl einmalige Selbstverleugnung der eigenen Nation.
Auch diese Umerziehung wäre ohne massive mediale Unterstützung undenkbar. Dass angesichts der spürbaren latenten Deutschfeindlichkeit in den Medien sich ein als rechts bezeichneter Gegenpol bildet, dürfte niemanden verwundern.

Ein bekannter französischer Schriftsteller äußerte sich jüngst dahingehend, die Mehrheit der Deutschen träume offenbar davon, ihr Land in einem europäischen Nirwana aufgehen zu sehen. Wenn dem so ist, woher kommt diese seltsame antinationale Gesinnung? Ist sie nicht das Resultat einer jahrzehntelangen einseitigen Medienkampagne (Gehirnwäsche)?

 

10. Bestimmen die Medien, was rechtspopulistisch ist?
Wer bestimmt eigentlich, was rechtspopulistisch ist? Die Medien oder die etablierten Parteien, die eine neue Konkurrenz fürchten?
Wieso ist eine Partei rechtspopulistisch oder rechtsradikal, wenn sie den Euro kritisiert oder abschaffen will? Oder wenn sie den millionenfachen Missbrauch des Asylrechts ablehnt?

Wieso ist eine Partei rechtspopulistisch, wenn sie mehr Demokratie einfordert?
In unserer Demokratie fühlt sich etwa jeder zweite Bundesbürger durch die amtierenden Bundestagsparteien im Stich gelassen. Darf man angesichts dessen überhaupt noch von einer "repräsentativen" Demokratie sprechen? Das Meinungsspektrum der Bevölkerung spiegelt sich im Bundestag doch kaum noch wider.

Wieso wird bei uns als rechtspopulistisch verunglimpft, was überall sonst in der Welt als Position der Mitte gilt? Wieso wird in Deutschland jemand als rassistisch oder islamfeindlich beschimpft, wenn ihm der millionenfache Flüchtlingsstrom aus fremden Kulturen Sorgen bereitet oder Angst macht?

Wenn von der AfD die Rede ist, wird nahezu automatisch das Attribut "rechtspopulistisch" oder "rechtsradikal" vorangestellt. Mit welchem Recht eigentlich? Es kommt den ach so neutralen Journalisten ja auch nicht in den Sinn, die SPD ständig als linkspopulistisch oder linksradikal zu betiteln. Näheres...

 

11. "Aber Deutschland gewährte man doch auch einen Schuldenschnitt!"
Gelogen, verheimlicht und verdreht wird im Februar 2015 auch bezüglich der Griechenlandkrise und eines von vielen deutschen Publizisten herbeigesehnten erneuten Schuldenschnittes.
Dabei führt man immer wieder ins Feld, man habe doch schließlich auch Deutschland 1953 mit einem Schuldenschnitt aus der Patsche geholfen. Was bei diesem hinkenden Vergleich unerwähnt bleibt, ist einfach ungeheuerlich.
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12. "Deutschland braucht unbedingt eine hohe Zuwanderung!"
Tagtäglich werden die Bundesbürger mit obiger Behauptung traktiert. Wie es scheint, soll mit dieser dogmatischen Dauerberieselung jegliche ehrliche Debatte im Keim erstickt werden.

Dennoch die Frage: Warum ist ausgerechnet Deutschland auf eine hohe Zuwanderung angewiesen? Andere Länder mit ähnlichen demografischen Verhältnissen (niedrigen Geburtenraten) brauchen diese Zuwanderung jedenfalls nicht, in vielen Ländern (z. B. Japan) wird sie sogar strikt abgelehnt.

Was wäre denn so schlimm daran, wenn die extreme Bevölkerungsdichte in Deutschland sich dem niedrigerem Niveau anderer europäischer Länder (Frankreich, Polen usw.) annähern würde? Das würde doch die Umwelt entlasten und die Lebensqualität erhöhen.

Oder will man uns allen Erstes immer noch einreden, Immigranten müssten unser Sozialsystem retten (wobei sich der Kreis der Anspruchsberechtigten doch dadurch nur überproportional ausweitet).
Auch die angebliche Vergreisung unserer Gesellschaft wächst sich von ganz alleine wieder aus. Oder glaubt jemand ernsthaft, die Babyboomer-Jahrgänge würden ewig leben?
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13. "Deutschland profitiert ganz besonders von den offenen EU-Grenzen (dem Schengener Abkommen)!"
Wenn einer profitiert, dann sind es doch wohl in erster Linie die ausländischen Kriminellen, die unser Land jetzt unsicher machen.

Die Kriminalität in unserem Land ist drastisch angestiegen, Trickbetrüger und Einbrechergangs verbreiten Angst und Schrecken. Immer mehr Geld muss für vorbeugende Maßnahmen aufgewendet werden (Alarmanlagen, Überwachungskameras, Zäune usw.), dennoch ist die Aufklärungsrate bei Einbrüchen minimal.

Auch Millionen Flüchtlinge profitieren von den offenen Grenzen, denn die meisten von ihnen würden ansonsten Deutschland kaum erreichen.

Selbst wirtschaftlich lohnen sich die offenen Grenzen nicht. Denn auch der Grenzschmuggel (Zoll- und Umsatzsteuerbetrug) lässt sich kaum noch ahnden.
Zudem ist es jetzt noch lukrativer, Fabriken in die osteuropäischen Billiglohnländer zu verlegen bzw. osteuropäische Niedriglöhner zu beschäftigen (Werksverträge/Scheinselbständige).

Für ein wenig mehr Bequemlichkeit bei den Grenzkontrollen wurde dem Bürger ein Berg von Nachteilen aufgebrummt. Und dennoch heißt es: "Deutschland profitiere ganz besonders...!".
Wer so redet, hält die deutsche Bevölkerung wohl für ganz besonders dumm.

 

14. "Deutschland sollte sich schämen - die Türkei tut viel mehr für Flüchtlinge!"
Angeblich hat die Türkei 2,7 Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen (Stand März 2016). Aber wie seriös sind diese Zahlen? Behaupten kann man viel! In den türkischen Lagern jedenfalls sind nicht einmal 300.000 Menschen untergekommen. Das Gros der Syrer hat sich auf das Land und die Städte verteilt, ist nicht registriert und muss selbst sehen, wie es zurechtkommt (sich selbst versorgen).

Es handelt sich dabei hauptsächlich um die syrische Mittel- und Oberschicht, die in der Türkei bislang von ihren Ersparnissen lebte, die allmählich zur Neige gehen. Deshalb müssen bzw. wollen viele dieser syrischen Flüchtlinge nun raus aus der Türkei. Bisher waren sie also zahlende Gäste, die zur Wirtschaftsbelebung der Türkei beigetragen haben.

Ich halte es für heuchlerisch, die türkischen und deutschen Flüchtlingszahlen miteinander zu vergleichen. Denn erstens ist die Türkei nun einmal der unmittelbare Nachbar Syriens - und zweitens liegen die finanziellen Aufwendungen Deutschlands mindestens um den Faktor zehn über denen der Türkei.
Was soll also die ewige Bebätschung der eigenen Nation? In diesem Fall geht es wohl nur darum, die naive Willkommenskultur zu rechtfertigen.

 

15. "Deutschland profitiert ganz besonders von der Globalisierung!"
Dies ist sicher eines der folgenschwersten Ammenmärchen. Selbst ein "Exportwunderland" wie Deutschland wird durch den Freihandelswahn fundamental geschwächt.
Weil die Bevölkerung mit dem weitgehenden Zollverzicht in einen gnadenlosen globalen Lohn-, Öko-, Währungs- und Steuerdumpingwettbewerb gezwungen wird.
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16. "Die Globalisierung kann nun einmal nicht zurückgedreht werden!"
Heilige Einfalt! Nichts wäre einfacher, als die unselige Globalisierung, die unsere Welt in ein unbeherrschbares Kasino verwandelt, wieder zurückzuschrauben. Man braucht doch nur schrittweise die Zölle wieder anzuheben und die lähmenden Freihandelsabkommen aufkündigen oder auslaufen lassen. Mit jedem Schritt in diese Richtung würde der Staat ein wenig Kontrolle über die Wirtschaft zurückerlangen.

Damit hätten sogar kleinere Staaten wieder eine Chance, eine eigenständige, unabhängige Produktionswirtschaft aufzubauen. Zum Wohle der gesamten Menschheit, aber zum Nachteil einflussreicher Großkonzerne, Hedgefonds und Spekulanten.

 

 

Nachtrag 23. 2. 2016:
Die alltägliche Gehirnwäsche
Wie die tägliche Einflussnahme auf die Bevölkerung funktioniert, zeigt meine Tageszeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Dazu vier konkrete Beispiele (alle vom gleichen Tag).

17. Die Unterstellung von Fremdenhass
Können oder wollen es voreingenommene, professionelle Meinungsmacher nicht verstehen?

Die latente Angst in weiten Teilen der Bevölkerung vor
• einer Überfremdung,
• einer finanziellen Überforderung (bei der Flüchtlingsaufnahme),
• die Abneigung gegenüber einer weiteren Zunahme der ohnehin schon extrem hohen Bevölkerungsdichte
• und der verständliche Wunsch nach Wahrung der eigenen Kultur
hat wenig bis
nichts mit einem Fremdenhass, Ausländerhass oder Rassismus zu tun.

Warum diese ständigen volksverhetzenden und ehrabschneidenden Unterstellungen? Der Protest vieler Bürger richtet sich doch nicht gegen fremde Menschen und Kulturen, sondern gegen die abermillionenfache Aufnahme dieser Menschen in unseren Sozialstaat, gegen die Politik der naiven Willkommenskultur, gegen die hohe Zuwanderung, gegen den schleichenden Bevölkerungsaustausch.

18. "Die AfD bietet keine Lösungen!"
Natürlich darf jeder Journalist seine Vorstellung von Demokratie und Wählerbeeinflussung ausleben und die Parteikonzepte seiner Feindbilder schmähen.

Aber er darf nicht wahrheitswidrig behaupten, die AfD böte (auch) keine Lösungen! Die Vorstellungen der AfD, ihre kritische Haltung zur EU und zum Euro, die Maßnahmen zur Eindämmung des Flüchtlingszustroms usw. wären sehr wohl ganz entscheidende Lösungsansätze.

Einfach zu behaupten, es gäbe gar keine Lösungen, halte ich für pure Volksverdummung. Nach Deutschland kamen im letzten Jahr dreißig Mal so viele Flüchtlinge wie nach Frankreich. In Frankreich gibt es aber auch kaum Medien, die unbequeme Lösungsansätze verschweigen oder verbal verteufeln.

19. Indiskutable Rechtsauffassung?
Auch heute wieder wird in "meiner" Zeitung der AfD-Vorsitzenden Petry eine "indiskutable Rechtsauffassung" untergejubelt - wegen einer gut drei Wochen zurückliegenden Äußerung bezüglich eines eventuellen Gebrauchs von Schusswaffen zur Grenzsicherung.
Dabei hatte Frau Petry im Rahmen eines suggestiv geführten Interviews nur das ausgesprochen, was ausdrücklich im Grundgesetz verankert ist. Aber selbst daraus wird ihr ein Strick gedreht.
Näheres...

20. Aberwitzige Aufrechungen bezüglich des Schengener Abkommens!
Der grenzenlose Warenverkehr innerhalb der EU erlaubt der Wirtschaft die lukrative Arbeitsverlagerung ins Billiglohnland.
Kein Wunder also, dass sie an diesem Lohndumpingsystem festhalten möchte und kein Wunder auch, wenn wirtschaftsnahe Stiftungen (Lobbyeinrichtungen) wie am Fließband Gefälligkeitsgutachten ("Studien") präsentieren.

Meine "unabhängige" Tageszeitung nutzt heute die Gelegenheit, mit einem solchen Propagandawerk ihre Leser einzuschüchtern.
Die einseitige (falsche) Botschaft: Die Abschaffung des Schengener Abkommens wäre für die deutsche Wirtschaft mit gigantischen Kosten verbunden und würde sich auf das Land verheerend auswirken.

Kein Wort der Skepsis und kein Wort der Kritik an dieser "Studie".
Wobei doch jedem Wirtschaftsjournalisten bewusst sein sollte, dass seit Einführung des Schengener Abkommens vor drei Jahrzehnten die Kaufkraft in den drei großen westlichen Industrienationen (Deutschland, Frankreich, Italien) gesunken ist. Und das trotz steten Wirtschaftswachstums und einer Verdoppelung der Produktivität (
Näheres...). Insgesamt betrachtet erwiesen sich die Grenzöffnungen also als hochgradig kontraproduktiv.

 

Fazit

Diese Auswahl mag genügen, um zu zeigen, wie sehr die Meinung der Bevölkerung manipuliert wird und dass der Begriff "Lügenpresse" gar nicht so weit hergeholt ist.
Damit soll allerdings nicht unterstellt werden, die große Mehrheit der politischen Journalisten sage ganz bewusst die Unwahrheit.

Das Problem sitzt tiefer. Ich halte die meisten Meinungsbildner für vorgepolt, voreingenommen und weitgehend kritiklos. Der durch die Wirtschaftslobby vorgezeichnete Mainstream wird ohne großes Nachdenken eins zu eins übernommen.
Und die Wirtschaft möchte nun einmal immer mehr Zuwanderung - weil das große Überangebot an Arbeitskräften die Löhne drückt und steigende Einwohnerzahlen einen Anstieg des Konsums bedeuten.
Die Wirtschaftslobby ist auch die Triebfeder für die EU und den Euro, weil damit vor allem die tonangebenden Konzerne ihre Absatzmärkte ausdehnen können (was dann aber oft das Aus für regionale, mittelständische Betriebe bedeutet).

Hinzu kommt, dass viele angehende Journalisten schon in der Ausbildung ganz auf die Interessen der Großindustrie eingeschworen werden (Politik- bzw. Volkswirtschaftsstudium, Unterstützung und Schulung durch wirtschafts- oder parteinahe Stiftungen usw.).

 

Die Manipulation der öffentlichen Meinung
Die Meinungsbildung wird in der Regel nicht durch direkte Lügen, sondern durch die Auswahl der Nachrichten und dessen Aufbereitung gesteuert.

So wird zum Beispiel in den Hauptnachrichten der Fernsehsender und auf den Titelblättern der Tageszeitungen immer wieder der Fachkräftemangel ausgerufen. Wo auch immer ein Vertreter der Wirtschaft sich entsprechend äußert, wird freudig auf den Zug aufgesprungen und die alte Leier abgespielt.

Warum? Weil der Fachkräftemangel bestens geeignet ist, andere Lieblingsthesen zu rechtfertigen. Zum Beispiel wird damit die unbedingte Notwendigkeit der Zuwanderung begründet.
Mit dem Fachkräftemangel wird zudem vorgegaukelt, alles sei bestens (das Problem der Massenarbeitslosigkeit wird verdrängt) und es wird von den sinkenden Arbeitseinkommen abgelenkt.

Der vorgetäuschte Fachkräftemangel bildet die Basis der politischen Propaganda. Selbst die Globalisierung, der Freihandel, die EU und der Euro erscheinen unter diesem Aspekt als wirtschafts- und wohlstandsfördernd.

Ebenso tiefgreifend wirkt die systematische Ächtung unseres Nationalbewusstseins. Gibt es keinen deutschen Patriotismus mehr, wird die EU zur Ersatzreligion, der immer wieder Opfer abverlangt werden dürfen. Ein Staat ohne eigenen Patriotismus stellt die ideale Plattform für den herbeigeredeten Multi-Kulti-Staat.

Bunt statt braun (wobei "braun" das Wort "deutsch" ersetzt) lautet das Credo - und fast alle spielen und jubeln mit.
Vermutlich ohne zu ahnen, was eine solche
Entnationalisierung letztlich bedeutet. Vielleicht hätten unsere ach so neutralen Wortwächter anstelle des Begriffs "Lügenpresse" lieber "Deutschland" zum Unwort des Jahres (oder Jahrhunderts) wählen sollen. Denn wer Worte wie "Deutschland", "deutsch" oder "Deutscher" unbekümmert ausspricht, outet sich doch eigentlich als Rechtsradikaler. Oder etwa nicht?

Die meisten politischen Journalisten haben anscheinend dieses seltsame antideutsche Gedankengut verinnerlicht und unterstützen es (bewusst oder unbewusst) - einfach weil es ihrem anerzogenen und andressierten Weltbild entspricht.

Offenbar merken sie gar nicht, wie einmalig ihre Grundeinstellungen sind. Gibt es weltweit einen zweiten Staat, der sich eine derartige Selbstverleugnung leistet und trotz aller Widrigkeiten (Lohnsenkungen, Rentenkürzungen, Staatsschulden, Euro-Bürgschaften) lautstark skandiert, "wir profitieren ganz besonders - von der EU, dem Euro, der Globalisierung, dem Export, den Freihandelsabkommen, der Zuwanderung usw.)?

 

 

Hintergrund:

Arbeitslosenstatistik: Die Vortäuschung eines Beschäftigungswunders!

"Wir müssen Europa besser erklären!" Über diese Aussage können EU-Kritiker nur schmunzeln.

"Deutschland profitiert..." Die dreisten Parolen der Demagogen.

 

 

Wie viele Wahrheiten gibt es?

 

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Impressum

© Manfred J. Müller, Flensburg

 

 

2. Auflage Mai 2014

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Die Welt ist anders, als uns vorgegaukelt wird!
Die Menschheit wird systematisch verdummt! Globalisierung und EU funktionieren nicht so, wie man uns einzureden versucht. Deshalb erleben wir seit über 30 Jahren einen beispiellosen Reallohnabstieg trotz stetig steigender Produktivität.

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DAS KAPITAL und die Globalisierung
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Autor Manfred J. Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm,
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Was macht es für einen Sinn, den wirklich relevanten Fragen ständig auszuweichen und sich allein mit populistischen Kinkerlitzchen und Flickschustereien zu befassen?

Manfred Julius Müller analysiert seit über 30 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus und Politik.

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Manche Texte von M. J. Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.

 

Die geballte Kompetenz der tonangebenden Wirtschaftsexperten aus Politik und Medien führte zu folgenden Ergebnissen:

Seit 1980

• sind die Reallöhne in Deutschland und den meisten anderen Hochlohnländern um ca. 15 % gesunken,

• sind die inflationsbereinigten Nettorenten in Deutschland um ca. 30 % gesenkt worden,

• hat sich die Zahl der offiziellen Arbeitslosen in Deutschland trotz aller lauthals verkündeter Scheinerfolge nahezu verdreifacht,

• hat die heimliche, verdeckte Arbeitslosigkeit gigantische Ausmaße angenommen,

• sind befristete, prekäre Arbeitsplätze schon fast zum Standard geworden,

• hat sich ein ausgedehnter Niedrigstlohnsektor etabliert (bestehend aus Tagelöhnern, Scheinselbständigen, Schwarzarbeitern), in dem vor allem Arbeitssklaven aus Osteuropa gnadenlos ausgebeutet werden (Reallöhne zwischen zwei und fünf Euro),

• hat sich das Volumen gesundheitsschädlicher und familienfeindlicher Schicht- und Nachtarbeiten verdreifacht,

• sind die Staatsschulden in vielen EU-Staaten nahezu explodiert,

• kann die Wirtschaft in der westlichen Welt offenbar nur noch über eine Billiggeldschwemme am Laufen gehalten werden.

Wer all diese Entwicklungen als Erfolge verbucht, der kann mit der bisherigen Politik und dem bisher an den Tag gelegten ökonomischen Sachverstand zufrieden sein.

Wer jedoch mit dem Resultat der seit 1980 erfolgten politischen Weichenstellung unzufrieden ist, wer sich wundert, wieso technologisch bedingter produktiver Fortschritt plötzlich keine wohlstandsmehrenden Auswirkungen mehr hat, der sollte vielleicht nicht mehr blindlings den beschwichtigenden Propagandaparolen ("uns geht es doch gut, Deutschland profitiert ...") vertrauen und sich an eine andere Sicht der Dinge heranwagen.

Das Buch "DAS KAPITAL und die Globalisierung" räumt auf mit vielen verhängnisvollen Vorurteilen. In dem Buch werden keine kühnen Thesen aufgestellt, sondern Punkt für Punkt die Funktionsweise der Weltwirtschaft aufgeschlüsselt.
Aus dieser tiefgreifenden Analyse ergeben sich quasi zwangsläufig die richtigen Schlussfolgerungen für notwendige Korrekturen und Eingriffe, um den zerstörerischen globalen Dumpingwettbewerb zu beenden und zu einer fairen, sozialen Marktwirtschaft zurückzukehren.

 

 

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