Behauptung:

"Aber die Flüchtlingskrise ist doch längst behoben!"

 

Gegendarstellung:

Nein, so ist das leider nicht! Auch 2016 wurden in Deutschland über 700.000 Asylanträge gestellt. Es gab 400.000 positive Entscheide (mit Bleiberecht).
250.000 Asylanten hätten abgeschoben werden müssen. Aber auch dabei versagt unser Rechtsstaat - nur jeder Zehnte (25.000) wurde tatsächlich abgeschoben.

Für 2017 rechnet man mit 200.000 weiteren Flüchtlingen (falls alles gut geht). Aber sind 200.000 nicht noch immer viel zu viel, wo doch Frankreich nicht einmal 10.000 Asylanten aufnehmen will (und eine Reihe von anderen EU-Staaten überhaupt keine).
Warum meint man, dem deutschen Michel alles aufs Auge drücken zu können? Warum nehmen deutsche Volksvertreter ihre Bürger ständig in die Pflicht? Ist Deutschland auserkoren, das Sozialamt dieser Welt zu sein?

Und wie wird man verfahren, wenn die Bundestagswahl vorbei ist? Gilt dann wieder die naive Willkommenskultur, pocht man dann wieder auf das Grundgesetz ("Jeder hat das Recht, in Deutschland Asyl zu beantragen!").

 

 

 

 

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© Manfred J. Müller, Flensburg

 

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