Willkommensplakat im Flensburger Bahnhof, September 2015

"Statt 3.000 könnte Deutschland auch 10.000 Flüchtlinge und Zuwanderer täglich aufnehmen!"

Ja zugegeben, es stimmt. Deutschland könnte tatsächlich "mehr" tun. Was linke Politiker und linke Intellektuelle, humanitäre Organisationen, Journalisten und Kirchenvertreter immer wieder in den Medien treuherzig einfordern, könnte Deutschland durchaus leisten.

Doch man sollte sich der Folgen bewusst sein!
Spielen wir also das zu erwartende Szenario ruhig einmal durch.

Was wäre also, wenn wir dem Drängen der dominanten Gutmenschen nachgeben würden und unsere Aufnahmekapazitäten an Flüchtlingen und Zuwanderern verdreifachen würden - auf täglich 10.000 Menschen?

 

Ackerfläche gäbe es genug!

Auch wenn Deutschland längst zu den dichtbesiedelsten Regionen in der Welt zählt, gäbe es noch ausreichend Ackerland für die Umwandlung in Wohngebiete.

Zwar wäre dann die Eigenversorgung mit Grundnahrungsmitteln bald nicht mehr gewährleistet - aber der fehlende Bedarf könnte importiert werden.
Zumindest solange noch genug auf dem Weltmarkt zur Verfügung steht. Die anhaltende globale Bevölkerungsexplosion und die Zunahme klimabedingter Missernten könnte die Verhältnisse allerdings schnell ändern.

 

Wie finanziert sich die "christliche" Nächstenliebe?

Wovon linke Träumer und Politiker nicht gerne sprechen:
Wie soll das alles finanziert werden?

Im Internet habe ich gelesen, die durchschnittlichen Kosten für einen einzigen Flüchtling summieren sich auf 2500 Euro im Monat.
Berücksichtigt man alle Aufwendungen für die Unterbringung, Verpflegung, medizinische Versorgung, Betreuung, Fortbildung, behördliche und juristische Begleitung, so erscheinen mir 2500 Euro monatlich durchaus realistisch (amtliche Zahlen hierüber habe ich leider nicht gefunden, werden vermutlich auch gar nicht erstellt).

Eine halbe Million Flüchtlings-Neuankömmlinge im Jahr (wie wir sie für 2015 erwarten), würden den Staatshaushalt also bereits mit 15 Milliarden Euro belasten.
Die geforderte Verdoppelung und Verdreifachung unserer Kapazitäten würde entsprechend zu Buche schlagen.

Diese Unsummen werden wahre Gutmenschen aber kaum erschüttern. Wer macht sich von denen schon Gedanken darüber, wo das viele Geld herkommen soll?
Sie wollen wie gewöhnlich die Reichen und Konzerne zur Kasse bitten, wo sie doch genau wissen, dass das Kapital in einer globalisierten Welt nun einmal sehr flüchtig ist.

Doch es geht ja leider nicht nur um die Flüchtlinge eines einzigen Jahres. Der Zustrom dürfte auf absehbare Zeit kaum versiegen.
Im Gegenteil: Je mehr Menschen in Not bei uns aufgenommen werden, desto mehr werden nachkommen.
Weil sich unsere naive Barmherzigkeit weltweit herumspricht.

Was aber wird aus Flüchtlingen, deren Aufenthaltsrecht abläuft oder deren Asylantrag eines fernen Tages "brutal" abgelehnt wird?
Glaubt man allen Ernstes, diese Unglücklichen wieder nach Afrika oder Asien zurückschicken zu können?
Das erstrebte Rotationsprinzip, wonach die Rückkehrer Platz machen für die Neuankömmlinge, funktioniert leider nicht.

 

Letztlich müssten die meisten Flüchtlinge (ob anerkannt oder nicht) hier angesiedelt und in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Doch das sagt sich so einfach.
Denn erst einmal braucht es Jahre zum Erlernen der deutschen Sprache.
Und viele weitere Jahre, um einen in Deutschland benötigten Bildungsstand und angesagten Beruf zu erlernen.

In Deutschland fehlen aber bereits gut 15 Millionen fair bezahlte Arbeitsplätze!
Einem Arbeitskräftepotential von fast 50 Millionen Menschen stehen lediglich 30 Millionen sozialversicherungspflichtige Jobs gegenüber. Das sagt doch wohl genug!
Auch gigantische Konjunkturmaßnahmen (Billigeldschwemme, Währungsdumping usw.) konnten an dieser riesigen Deckungslücke nichts ändern.

Die seit 1980 grassierende Massenarbeitslosigkeit führte in der Vergangenheit zu sinkenden Löhnen und Renten. Nur eine Minderheit der Beschäftigten arbeitet noch in tarifgebundenen Betrieben.
Der Flüchtlingszustrom verstärkt diesen Lohndruck noch mehr als die reguläre Zuwanderung aus anderen europäischen Staaten. Vom allgemeinen Lohndumping sind nur wenige Sparten ausgenommen.

 

Schon jetzt hat ein Durchschnittsverdiener 50 % Lohnabzüge!

Rechnet man seriös und bezieht auch den Arbeitgeberanteil zu den Sozialversicherungen in die Kalkulation mit ein, so kommt ein Durchschnittsverdiener bereits auf eine Abgabenlast von gut 50 Prozent (inklusive Lohnsteuer).

Doch je mehr Flüchtlinge und Zuwanderer ohne Job das deutsche Sozialsystem belasten, werden die staatlichen Lohnnebenkosten angehoben werden müssen.
Sollten sich die Gutmenschen durchsetzen und Deutschland dauerhaft pro Jahr eine halbe oder ganze Million neuer Flüchtlinge aufnehmen, könnte die Abgabenlast innerhalb von zwei Jahrzehnten auf 75 Prozent ansteigen.

Dann blieben einem Arbeitnehmer von 4000 Euro Bruttolohn (einschließlich Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung) schlappe 1000 Euro netto übrig.
Also die Hälfte der heutigen Summe.

Es sollte jedem klar sein, dass bereits lange vor Erreichen einer solchen Abgabenquote ein Großteil der Eliten sich in andere Länder abgesetzt haben wird.

Aber auch der Normalverdiener wird eines Tages nicht mehr mitspielen wollen.
Die Folge: Um noch zu retten was zu retten ist, müsste der Staat seine sozialen Standards absenken.
Die Hartz-IV-Hilfen würden gestutzt, die Vollkasko-Absicherung der Bedürftigen aufgehoben, die medizinischen Leistungen allgemein eingeschränkt und sogar das
Bundesverfassungsgericht käme nicht umhin, das "Existenzminimum" neu zu interpretieren.

Deutschland müsste sich dann an den sozialen Standards der klassischen Einwanderungsländer (USA, Kanada, Australien) orientieren, wodurch die Attraktivität und Anziehungskraft unseres heutigen Sozialparadieses verloren ginge.
Wenn Deutschland schließlich auf allen Gebieten abgehalftert hat, wird der Zuwanderungsstrom versiegen. Aber dann ist eh kaum noch etwas zu retten.

 

Die politischen Folgen

Der Wandel kommt nicht abrupt, sondern schleichend.
Es tritt ein Gewöhnungseffekt ein, die weitgehend gleichgeschalteten Medien und Parteien werden wie gewohnt die Vorteile der Zuwanderung herausstreichen, den
Fachkräftemangel und die demografische Katastrophe vortäuschen und die Bevölkerung auf diese Art zu beruhigen versuchen.

Aber die Fakten werden sich auf Dauer nicht leugnen und ausblenden lassen. Weil die Veränderungen mit jedem Tag sich verdeutlichen.

Und dann geschieht genau das, was jeder rechtschaffene Mensch fürchten muss:
Eine aufgestaute Wut richtet ihren Frust pauschal gegen alle Ausländer und zum Teil auch gegen fremdländisch aussehende eingebürgerte Deutsche.

Das gilt es auf jeden Fall zu verhindern!
Deshalb sollte die Belastbarkeit der Bevölkerung besser nicht immer wieder ausgetestet werden.
Denn die Stimmung kann manchmal sehr schnell kippen (zum Beispiel bei einem rapiden Anstieg der Arbeitslosenzahlen).

Die Förderer und Initiatoren der unbegrenzten Zuwanderung und Flüchtlingshilfe sind in diesem Stadium längst abgetaucht oder haben die Seiten gewechselt.
Sie werden nicht zur Verantwortung gezogen und sich nicht einmal einer Schuld bewusst sein ("ich habe es ja nur gut gemeint").

 

Wer sich für die ungebremste Zuwanderung und großzügige Aufnahme von Flüchtlingen einsetzt, gefährdet die Sicherheit und Integration der bei uns lebenden Ausländer.

Sind Sie der gleichen oder ganz anderer Meinung? Kommentar zu diesem Artikel (Nr. 212) abgeben?

 

 

Weiterführende Texte:

Stirbt Deutschland wirklich aus?
Ist der demografische Wandel besorgniserregend?

Nach Deutschland kommen ausschließlich Wirtschaftsflüchtlinge!
Wer ein halbes Dutzend sicherer Staaten durchquert hat, ist kein Kriegsflüchtling mehr.

  

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Impressum

© Manfred J. Müller, Flensburg, Februar 2015

 


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Dürfen verantwortungsbewusste Bürger es zulassen, dass Deutschland mit seiner 1000jährigen Geschichte von linkspopulistischen Ideologen zum krisenanfälligen Vielvölkerstaat umgeformt wird?

Menschlichkeit kennt keine Grenzen.
Dummheit aber auch nicht!

Eine naive Willkommenskultur stürzt Deutschland ins Chaos. Der Versuch, Deutschland in einen Schmelztiegel für Flüchtlinge zu verwandeln, führt geradewegs in die Katastrophe.

Die wirtschaftliche Scheinblüte, ausgelöst durch die Billiggeldschwemme, das Währungsdumping und den Ölpreisverfall, scheint vielen Gutmenschen den Verstand geraubt zu haben.

Wer "REFUGEES WELCOME - ÖFFNET ALLE GRENZEN!" plakatiert, weiß vermutlich gar nicht, was er damit anrichtet. Deutschland kann nicht zigmillionen Notleidende aus fernen Ländern und Kulturen aufnehmen - seien es nun Wirtschafts- oder Kriegsflüchtlinge.

Dieses Büchlein ist als Weckruf gedacht, um das drohende Unheil doch noch abzuwenden und die dummdreiste Pro-Asyl-Propaganda zu enttarnen.

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Stirbt Deutschland aus, sind unsere Sozialsysteme tatsächlich in Gefahr, leiden wir unter einem Fachkräftemangel?

Mit angstschürender Rhetorik wird permanent versucht, die Bevölkerung zu manipulieren. Das strategische Ziel: Die ungezügelte Zuwanderung nach Deutschland zu rechtfertigen und den deutschen Nationalstaat in eine europäische Multikulti-Einwanderungsprovinz zu verwandeln.

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"Deutschland profitiert..." Die dreisten Parolen der Demagogen.
Wie viele Wahrheiten gibt es? Die Verhöhnung der Vernunft und Logik.
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Mediendemokratie oder Mediendiktatur?
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Warum sperrt sich die Politik so strikt gegen die Abkoppelung vom globalen Dumpingsystem?
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