Translater:


 

Der Machtapparat des Establishments …

 

Unsere etablierten Parteien bilden quasi eine Art Einheitsliste! Sie unterscheiden sich kaum mehr als die Alibi-Parteien der ehemaligen DDR. Denn in den entscheidenden Schicksalsfragen herrscht anheimelnde Einigkeit. So schwärmen sie zum Beispiel alle vom Euro, den EU-Ermächtigungsgesetzen, dem innereuropäischen und globalen Zollfreihandel (Ursprung des entwürdigenden Lohn- und Steuerdumpings), sehen Deutschland als Einwanderungsland, berauschen sich an in die Irre führende Statistiken, proklamieren den Arbeitskräftemangel usw. usw.

 

Die Akteure (Oligopole) der Meinungsbildung …

Die Steuerung der öffentlichen Mehrheitsmeinung erfolgt im Wesentlichen über

Nachrichten im Staatsfernsehen …
Mit der Auswahl und Gewichtung der Meldungen lässt sich die öffentliche Meinung optimal steuern. Was der eigenen Ideologie dienlich ist, wird herausgepickt, aufgebauscht und durch Emotionen auslösende Bilder aufgeladen.


Nachrichten im öffentlich rechtlichen Rundfunk …
Wobei hier aber die Manipulationsmöglichkeiten stark eingeschränkt sind. Die Aufwiegelung durch Bilder entfällt, ebenso ist die Penetrierung gewünschter Botschaften schwierig (weil Hörfunk-Nachrichten kurz sein müssen).


Zeitungen und Zeitschriften …
Auch über die überregionale Presse werden hauptsächlich die Ideologien des Establishments gehypt. Den Verlagslenkern genehme Meldungen und Meinungen werden gut plaziert und genüsslich ausgebreitet, der eigenen Ideologie widersprechende Ansichten erscheinen wenn überhaupt ganz klein unter ferner Liefen. Derlei Methoden sind nicht neu - in totalitären Staaten gehören sie seit 100 Jahren zum Standard.


das Internet …
Geben Sie bei google einmal einen politischen Suchbegriff ein, zum Beispiel "Globalisierung". Was erleben Sie? Auf den ersten 100 Rankingplätzen erscheinen nahezu ausnahmslos Links zu den Propagandaseiten des Establishments. Der Staat (repräsentiert über Portale der Universitäten, Schulen, staatlichen Informationsdienste usw.), die Großverlage und die staatlichen und privaten Sendeanstalten beherrschen die Szene. Wie soll bei einer solchen Dominanz sich ein spürbarer Gegenpol bilden? Zumal man schon bald ausgebremst wird, wenn man sich mühsam durch die google-Linkangebote durchackert. Obwohl zum Beispiel unter "Globalisierung" über drei Millionen Suchergebnisse angezeigt werden, ist nach weniger als 200 Einträgen plötzlich Schluss. Als ob es die drei Millionen nachfolgenden Links gar nicht gäbe. Kommt dieses Auswahlsystem nicht einer Zensur gleich?


Schulen und Universitäten …
Wie formt man die künftige Generation im Sinne des Establishments? Was in den staatlichen Bildungsanstalten bezüglich Politik, Geschichte und Wirtschaft gelehrt wird, gilt allgemein als objektive, absolute Wahrheit und gemeinsamer Konsens. Zu Unrecht, wie ich meine.


die Prominenz …
Viele prominente Schauspieler, Künstler, Sportler, Wissenschaftler usw. nutzen den um sie betriebenen Starkult zur politischen Einflussnahme. Bei dieser Upperclass handelt es sich jedoch vorwiegend um vermögende Leute, die ein besonderes Verhältnis zum Establishment pflegen und gewöhnlich von den Sorgen und Nöten der Normalbürger keinen blassen Schimmer haben (und auch von volks- und weltwirtschaftlichen Zusammenhängen kaum etwas verstehen). Sie präsentieren sich gerne als großherzige, weltoffene Gutmenschen, denn das kommt bei ihren Fans fast immer gut an.


Institute, Verbände, Parteien, NGOs …
Auch sie sind mächtige Player im Meinungsbildungsgeschäft. Und sie vertreten hauptsächlich die radikalen Ideologien des Establishments (siehe weiter unten unter Punkt 3).


Konzern- und Fondsmanager fungieren als Strippenzieher und Einflüsterer.
Folge:
Konzernfreundliche Gesetze und Ideologien. Politiker, die das nicht erkennen, können einem Leid tun.


Die Erschaffung systemtreuer Ikonen …
Als wesentliche Stütze des Systems erweisen sich die selbsterzeugten Helden/Lichtgestalten, allen voran natürlich die jährlich als Sensation zelebrierten Friedens-, Literatur- und Wirtschafts-Nobelpreisträger. Wer gewinnt überhaupt solch hochdotierte Ehrenpreise? Doch wohl vor allem diejenigen, die ganz und gar den Vorstellungen des elitären Establishments entsprechen. Auf diese Weise pflanzen sich deren fragwürdige Wertevorstellungen immer weiter fort. Ihr Leben lang werden die Gehuldigten sich ihren Förderern dankbar erweisen und deren Interessen vertreten. Und die Medien werden diese Auserkorenen ständig interviewen und zitieren und deren Ansichten in der Regel als ultimative Weisheit oder Erkenntnis verkaufen.



Fazit: Bei den in westlichen Demokratien üblichen Meinungsbildungsprozessen kommen zu mindestens 95 % die (oft radikalen) Ideologien des Establishments zum Tragen, während Gegenargumente so gut wie kein Gehör finden.

 

2. Die Instrumente der Meinungsmanipulation:
Sie ermöglichen eine schleichende Umerziehung der Bevölkerung, ohne dass diese es überhaupt so richtig mitbekommt.

Die Verklärung durch Statistiken …
Dabei geht es weniger um die üblichen Schönfärbereien, die ganz große Irreführung geschieht durch geänderte Berechnungsgrundlagen.


Die Auswahl und Gewichtung von Ereignissen, Wirtschaftsdaten und politischen Statements …
Was maßgeblichen Meinungsbildnern ins politische Konzept passt, wird ganz anders behandelt als der unerwünschte Widerspruch.


Die Deutungshoheit …
gebührt natürlich den Mächtigen, den Chefideologen der Kapitallobby, den Schönrednern und Verharmlosern. Näheres …


Die Schaffung eigener Wahrheiten durch Studien und Gefälligkeitsgutachten …
Über private Stiftungen und "Forschungsinstitute" können wie am Fließband neutral anmutende Statistiken und Studien erstellt werden, die die Ideologien des Großkapitals untermauern ("wissenschaftlich" stützen) und als Fundament für die mediale Dauerberieselung dienen.


Der Verfassungsschutz als Drohkulisse …
Wird selbst der Verfassungsschutz schon instrumentalisiert? Unser Grundgesetz ist leider vielfältig interpretrierbar und lässt sich somit auch zur Diffamierung/Vernichtung politischer Gegner missbrauchen. Das beginnt schon mit seiner Präambel, die die EU als Zielvorgabe eigenmächtig vorschreibt.


Die penetrante Wiederholung …
ist ein äußerst beliebtes Stilmittel der Unaufrichtigen. Wenn beispielsweise 10.000 Male im Jahr der Fachkräftemangel beschworen wird, prägt das die öffentliche Meinung. Näheres …


Ausgrenzung durch das übliche Rufmord-Vokabular …
Schon bei der Nennung des Parteinamens gibt es keine Gleichstellung. Bei der CDU/CSU, SPD, FDP und den Grünen gilt die Neutralitätspflicht, während bei der AfD fast schon obligatorisch das Adjektiv "rechtsextreme" vorangestellt wird. Welch einen Aufruhr würde es geben, würde man beispielsweise in den Medien die "populistische SPD" oder "konzernfreundliche CDU" als untrennbaren Begriff betrachten?


Die Cancel Culture …
lässt offene Debatten kaum noch zu und unterwandert somit auch unsere Demokratie. Wer es wagt, sich von der implantierten Mainstream-Ideologie zu lösen, wird gnadenlos abgekanzelt.



Fazit: Es gibt leider viele Tricks, um von der unbequemen Wahrheit abzulenken und krasse, kapitalfreundliche Ideologien als Norm oder absolutes Muss darzustellen.

 

3. Die radikalen Ideologien des Establishments:
Es handelt sich bei dieser Auflistung nur um eine Auswahl, die zeigen soll, wie sehr der Extremismus und der Fanatismus (radikale Ideologien) sich in unserer Gesellschaft verfestigt haben. Das Problem: Durch eine schleichende Umerziehung werden bei unkritischen oder uninformierten Menschen viele dieser Dogmen als unabänderliches Selbstverständnis wahrgenommen. Dabei sind sie zumeist nur das Resultat einer jahrzehntelangen Überrumpelungs-Demokratie. Im Vorfeld der erfolgten Paradigmawechsel gab es darüber kaum öffentliche Debatten, nicht einmal zu Wahlkampfzeiten.

Das innereuropäische und globale Lohn- und Konzernsteuerdumping …
erweist sich letztlich als Ermächtigungsgesetz des Großkapitals.


Die Ideologie der Geldschwemme …
pervertiert ebenso wie der nahezu zollfreie Welthandel die Marktwirtschaft. Die Geldschwemme werte ich als letztes Aufgebot, um die Globalisierung und die Europäische Union über die (Amts)zeit zu retten.


Die Ideologie der Nullzinspolitik …
Geht es noch unmoralischer? 5 % Inflation und 0 % Guthabenzins auf den Sparkonten! Ist das kein Diebstahl, kein Offenbarungseid, keine Vermögenssteuer für den kleinen Sparer bzw. Durchschnittsverdiener?


Die Ideologie der Bagatellisierung der Inflation …
Durch die Einführung der hedonischen Inflationsberechnung wird die Geldentwertung verniedlicht. Das ermöglicht niedrige Lohnabschlüsse und vereinfacht den Ausbau der Staatsverschuldung.


Die Ideologie der Arbeitnehmerfreizügigkeit und Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU …
Wie kann man Ordnung in eine Volkswirtschaft bringen und einen fairen Binnenmarkt schaffen, wenn ein von außen importiertes Dumpingsystem jegliche Ordnung aufhebt?


Die Legende vom Fachkräftemangel …
soll die Umwandlung zum Einwanderungsland rechtfertigen. Dabei entsteht der Fachkräftemangel erst durch die Zuwanderung.


Die seltsame Ideologie der offenen Grenzen …
Die ganze Welt außerhalb der Europablase lacht darüber, aber EU-Staaten halten eisern daran fest.


Die abgehobene Ideologie einer Gemeinschaftswährung …
Wie können gestandene Ökonomen nur auf die Idee kommen, einem vollkommen inhomogenen Wirtschaftsraum mit unterschiedlichen Inflationsraten, Löhnen und Steuern eine Gemeinschaftswährung aufzubrummen? Geht es noch verrückter, weltfremder?


Die seltsame Ansinnen der Transferunion …
Versprochen wurde viel (Maastricht-Kriterien), gehalten aber wenig. Mehr und mehr entwickelt sich die Euro-Zone zur abenteuerlichen Transferunion mit beschränkter Haftung.


Wie sinnvoll war die Aufhebung der Preisbindung?
Machte sich vor Abschaffung der Preisbindung niemand Gedanken darüber, welche Kräfte durch einen solch populistischen "Liberalismus" freigesetzt werden?


Warum müssen bei einem hohen Leistungsbilanzüberschuss und Fachkräftemangel Exporte subventioniert werden?
Auch wieder eine so krude Ideologie, die niemals infrage gestellt werden darf. Alle Welt schimpft über unsere hohen Handels- und Leistungsbilanzüberschüsse - und Deutschland heizt dieses Ungleichgewicht noch über Subventionen an. Wobei dann über vorgetäuschte Exporte (Karussellgeschäfte) sogar ein jährlicher Steuerschaden von 40 bis 60 Milliarden Euro entsteht.


Was bezweckt die kollektive Erbschuld- und Sühnekultur?
Nicht nur, dass die Kollektivschuldideologie zutiefst menschenverachtend ist, sie wird auch noch instrumentalisiert zur Durchsetzung politischer Ziele (EU, Euro, Reparationsforderungen usw.).


Wie weltfremd ist der offene Multikulti-Vielvölkerstaat?
Vor allem: Was sind die Spätfolgen, wann bricht der offene Sozialstaat unter der Last der Ausgaben zusammen?


Wie notwendig ist die Subventionierung umweltschädlicher E-Autos?
Wegen hoher staatlicher Zuschüsse gönnen sich derzeit viele Betuchte einen Zweit- oder Drittwagen. Ist das umweltfreundlich? Ist es Staatsaufgabe, den Konsum künstlich anzuheizen und über eine Billiggeldschwemme zu finanzieren? Wo doch angeblich schon ohne Konjunkturprogramm so viele Arbeitskräfte fehlen?


Warum ist die globale Bevölkerungsexplosion kein Thema?
Wie ehrlich sind unsere umweltbewussten Establishment-Parteien, wenn sie das globale Bevölkerungswachstum aus jeglicher Debatte heraushalten?


Wie sozial ist die weltoffene Hartz-IV-Vollkaskoversorgung?
Ist es okay, wenn es zugewanderten Hartz-IV-Familien finanziell oft besser geht als entsprechenden Durchschnittsverdienerhaushalten?


Erweist sich die totale Ex- und Importabhängigkeit als Segen?
Wie naiv muss man sein, um immer noch die Ex- und Importabhängigkeit als Vorteil anzusehen?


Sind lange Lieferketten nützlich und unvermeidbar?
Vor allem, wenn sie bis ins 10.000 km entfernte Ausland reichen, für Fabrikationsstillstände sorgen, Pandemien begünstigen und die Umwelt belasten?


Die verklärende Ideologie einer europäischen Supermacht …
lässt viele Phantasten ins Schwärmen geraten. Doch das angebliche "Friedensprojekt" entpuppt sich zusehends zum globalen Spaltpilz. Weil es Sehnsüchte weckt, die unerfüllbar bleiben und die Sicherheitsbedürfnisse anderer Staaten kontakarieren. Die EU ist leider kein Garant für Demokratie, Wohlstand, Frieden und Freiheit, sondern ein ineffektives bürokratisches Monstrum, das über kurz oder lang an seinen eklatanten Widersprüchen scheitern wird/muss. Der Brexit war erst der Anfang eines quälenden Auflösungsprozesses.


Die radikale Ideologie von der Multikulti-Weltoffenheit …
Sind Deutschland oder die EU von Gott auserkoren, das Sozialamt dieser Welt zu sein. Sind sie dazu berufen, aus allen schlecht regierten Staaten Asylanten und Geflüchtete aufzunehmen und in das sehnsuchtserweckende Sozialsystem zu integrieren? So dass sich "Failed States" gar nicht mehr anstrengen und reformieren müssen? Entspricht das forcierte, unbegrenzte Wohlstands-Nomadentum "Jeder hat das Recht, in Deutschland Asyl zu beantragen" wirklich der christlichen Heilslehre und erlöst es den darbenden Teil der Menschheit aus seiner Lethargie?



Wenn unsere Politiker die Kettenreaktion weltwirtschaftlicher Zusammenhänge nicht sehen wollen, werden sie bis zum bitteren Ende (bis zum völligen Zusammenbruch des Kasinokapitalismus) weiterwursteln.

 

4. Die Folgen der neuen Ideologien …
Was brachte der schleichende Umbau unserer Gesellschaft. Wurden die Versprechen eingelöst, die Erwartungen erfüllt?


Die Entwicklung der realen Nettolöhne und Renten ist ein Desaster!
Aufgrund der technologischen Fortschritte müssten sich die realen Nettolöhne und Renten spätestens alle 30 Jahre verdoppeln (bzw. zu einer Halbierung der Normarbeitszeit führen). Seit 1980 beobachten wir aber eine ganz andere Entwicklung.


Darf man die Verzwanzigfachung der Arbeitslosenzahlen als Erfolg verbuchen?
In den Medien ist ständig von sinkenden Arbeitslosenzahlen und einem Fachkräftemangel die Rede. Was aber steckt wirklich dahinter, wo verbiegt sich die Wahrheit?


Nicht einmal die Sparkonten und die private Altersvorsorge sind noch sicher!
5 % Inflation, 0 % Guthabenzins. Wie lange glaubt man, dieses ruchlose Spielchen noch beibehalten zu können? Wann kommt es zum Kollaps?
PS: Bei der Nullzinsstrategie des Establishments leidet Ihr Spargeld unter einer schweren Schwindsucht. 100.000 Euro haben bereits nach zehn Jahren (bei 5 % Geldentwertung und 0 % Guthabenzins) nur noch eine Kaufkraft von weniger als 60.000 Euro.


Es unterbleibt der belebende Wettkampf der Nationen …
Weil sich viele radikale Ideologien weltweit verbreitet haben, gibt es kaum noch einen internationalen Wettbewerb um das beste Politik- und Wirtschaftsmodell. Wenn alle fast das Gleiche machen, sich auf die derzeit angesagten Grundsätzen (Zollfreihandel, internationale Arbeitsteilung, Wohlstands-Nomandentum usw.) versteifen, unterscheiden sich natürlich auch kaum die Ergebnisse der wirtschaftlichen Entwicklung. Man kann also nur noch selten von anderen Nationen lernen oder sich von denen etwas abgucken.
So kommt es, dass der schleichende Niedergang Deutschland geleugnet oder einfach hingenommen wird. Es fehlen halt positive Vergleichswerte, die die allgemeinen Irrwege verdeutlichen. In der Summe führt dies zu einer tragischen Abstiegsspirale. Die oft genialen wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte tragen nur noch wenig zur tatsächlichen Verbesserung der Lebensqualität bei. Deren positive Auswirkungen werden
kontakariert von den krassen Konstruktionsfehlern des Kasinokapitalismus. Die gesamte Menschheit könnte aufgrund der produktiven Errungenschaften längst in Frieden und Wohlstand leben, würden erfolgreiche Staaten mit eigenen wirtschaftspolitischen Konzepten als Vorbilder erkannt und angenommen.


 

Wie formiert sich das Establishment?
Man muss das Ganze nicht so verstehen, als gäbe es dunkle Geheimbünde und Absprachen in Hinterzimmern. Es handelt sich halt eher um ein offenes Netzwerk: Man trifft sich beim Golfen, im Freundeskreis, beim Geschäftsessen, plaudert über dies und jenes und tauscht sich nebenbei auch über aktuelle politische Anliegen und Strategien aus. Alles ganz zwanglos und scheinbar harmlos. Das eigentliche, hintergründige und unsichtbare Netzwerk besteht jedoch ganz einfach aus der gemeinsamen Interessenlage. Das schweißt zusammen.

 

Ist die Bezeichnung "Blockparteien" überzogen?
Ich sehe die CDU/CSU, die SPD, die FDP und die Grünen als Blockparteien des Establishments (bzw. als eine Art Einheitsliste). Warum?
Blockparteien erwecken den Anschein, es gäbe einen funktionierenden Parteienpluralismus. Doch in den wesentlichen Punkten sind sich die im "Block" vertretenen Parteien weitgehend einig. Uneinigkeit bzw. Unterschiede gibt es nur in belanglosen Sekundärfragen, zum Beispiel bei der Verteilung von Geldern/Wahlgeschenken (wobei über dessen Gegenfinanzierung zumeist nicht gesprochen wird).
Erst wenn Blockparteien sich in der Opposition befinden, regt sich deren Widerstand. Dann gehen sie oft auf einen bühnenreifen Konfrontationskurs. Damit pflegen sie ihr Image, demonstrieren Eigenständigkeit und können gar die Existenz einer
parlamentarischen Demokratie vorgaukeln. Wohl wissend, dass Forderungen aus der Opposition heraus nur symbolischen Charakter haben und sie keine Verantwortung dafür übernehmen müssen. Beispiel Ukrainekrieg: Die CDU spricht sich derzeit für die Lieferung von schweren Waffen aus und setzt die SPD damit massiv unter Druck. Wäre sie selbst an der Macht, würde sie vermutlich ganz anders daherreden.
Seit 50 Jahren bewegt sich jede deutsche Regierung im Spektrum der Blockparteien. Was kann sich unter diesen Voraussetzungen noch groß ändern, wie soll es da relevante politische Reformen bzw. Kurskorrekturen geben?

 

Wie erklären sich die krassen Stimmungsschwankungen bei Landtagswahlen?
Wie wenig es bei Landtagswahlen um tatsächliche Inhalte geht, spiegelt sich oft wieder bei Landtagswahlen. Da gewinnt beispielsweise in der einen Woche haushoch die SPD und in einem anderen Bundesland nur wenige Wochen später die CDU. Obwohl sich doch die "Parteiprogramme" und Menschen in den beiden Bundesländern kaum unterscheiden. Ist das nicht ein untrügliches Zeichen für die Erkenntnis, dass die Versprechungen und Ziele der Establishment-Parteien nahezu deckungsgleich sind?
Ausschlaggebend in einer solchen Konstellation ist der Personenkult. Das Wahlvolk folgt einem von den Medien und Politidolen ausgelösten Herdentrieb. Sollte der bisherige Landesfürst aufgrund seines Amtsbonus wiedergewählt werden (was in der Regel der Fall sein wird) heißt es triumphierend, "die gute Arbeit der Landesregierung sei halt gewürdigt worden". Als ob der Bürger unterscheiden könnte, was denn nun in der letzten Legislaturperiode in seinem Bundesland gut oder schlecht lief, ob die Opposition es anders oder besser gemacht hätte bzw. wie es hätte auch sein können. Sowieso: Bei 0 % Leitzinsen ist Regieren keine Kunst, da fällt es leicht, den spendablen Gutmenschen zu spielen (auf Kosten der Sparer natürlich).

 

Lässt sich das Machtkartell der meinungsbildenden Eliten (der Kapitallobby) eindämmen?
Kaum! Denn es wird immer so sein, dass nur ein ganz geringer Teil der Bevölkerung imstande ist, sich der etablierten Propagandamaschinerie zu entziehen. Erst wenn weite Teile des Bürgertums offizielle Heilslehren anzweifeln, ablenkenden Statistiken nicht mehr blind vertrauen und selbst die staatlichen Fernsehnachrichten kritisch verfolgen, wird die übliche Umerziehungs- und Überrumpelungstaktik nicht mehr funktionieren.
Aber eine allgemeine Abkehr von der weitverbreiteten Titel- und Obrigkeitshörigkeit ist nicht in Sicht. Man denke nur einmal daran, wie duldsam und unterwürfig die zerstörerische Nullzinspolitik (= endgültige Abkehr von der Marktwirtschaft) akzeptiert wird. Seit über 10 Jahren! Es braucht wohl tatsächlich erst ein politisches Erdbeben (einen Kollaps des Kasinokapitalismus), um die schleichend eingeführten radikalen Ideologien des Establishments als absurde, unmoralische Irrwege zu enttarnen.

 

Radikale Ideologien werden hingenommen, weil sie vom Establishment als Selbstverständnis und wohlstandsfördernd dargestellt werden. Wer der neuen "Weltanschauung" nicht folgt, gilt als Ewiggestriger. Oder Idiot. Oder Rechtsextremist. Oder Antidemokrat. Oder gar als Antisemit. Auf jeden Fall aber als Feind der Gesellschaft. Wie lange soll diese Verunglimpfung, diese Bevormundung noch anhalten? Warum darf nicht einmal über die uns aufgedrängten Ideologien fair debattiert werden? Wie demokratisch ist eine sich ewig fortsetzende Umerziehungs- und Überrumpelungstaktik? Welche der unter Punkt 3 gelisteten radikalen Ideologien (Sinneswandlungen) wurden per Bundestagswahl oder Volksabstimmung legitimiert?

 

Solange es dem Establishment gelingt, die etablierten Parteien (in Deutschland CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne) zu vereinnahmen, ist der kontraproduktive Kasinokapitalismus unbezwingbar. Dann brauchen nämlich nur noch die Neulinge oder "Außenseiter" dieses ideologisch aufgeladenen Blocks als unwählbarer Abschaum dargestellt werden.


 


Wie beurteilen Sie die obige Analyse?
(Sie können auch mehrere Antworten anklicken)

 

Es gibt kein Blockparteiensystem. Die etablierten Parteien CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne unterscheiden sich stark. Parteien, die sich außerhalb dieses Blocks befinden, gefährden die Demokratie.

 

Die seit 1980 sinkenden realen Nettolöhne und Renten, die Verzwanzigfachung der Arbeitslosenzahlen sei 1962 und die sprudelnden Gewinne der Aktienunternehmen sind noch lange kein Beweis dafür, dass die Politik des Establishments verhängnisvoll, unausgewogen und konzernfreundlich ist/war.

 

Die Analyse "Der Machtapparat des Establishments …" von Manfred Müller sollte schleunigst verboten werden!

 

Ja, ich gebe Manfred Müller recht. Deutschland hat sich von der parlamentarischen Demokratie weit entfernt. Das Establishment hat ein nahezu perfektes, unbezwingbares Machtmonopol aufgebaut.

 

Es gibt in Deutschland keine Überrumpelungsstrategie. Alle unter Punkt 3 gelisteten Umwandlungen wurden von der Bevölkerungsmehrheit angestrebt.

 

Manfred Müller hat unrecht! Das Establishment hat aufgrund seines geringen Bevölkerungsanteils kaum einen Einfluss auf die hohe Politik und strategische Weichenstellungen. Die Konzernlobby ist quasi ein zahnloser Tiger.

 

Hinweis für Schüler und Studenten:
Die Analyse "Der Machtapparat des Establishments …" entspricht nicht den staatlich geförderten Heilslehren und Ideologien. Es ist gewagt, bei Prüfungsarbeiten zu sehr vom offiziellen Kurs abzuweichen. Kritik in schicksalsrelevanten Grundsätzen (EU, Euro, Zollfreihandel, Globalisierung, lange Lieferketten, Lohn- und Konzernsteuerdumping usw.) ist zwar in geringen Dosen erlaubt (manchmal sogar erwünscht, weil es eine tolerante Objektivität suggeriert), aber sie sollte ja nicht zu heftig ausfallen. Wer zu sehr bohrt und die radikalen Ideologien des Establishments ernsthaft zerlegt und demontiert, darf sich nicht wundern, notenmäßig abgestraft zu werden.

 

 Eine herzliche Bitte: Sollte Ihnen dieser Artikel (https://www.realdemokratie.de/establishment.html) gefallen haben, empfehlen Sie ihn doch bitte weiter. Denn nur die allgemeine Aufklärung der Bevölkerung ebnet den Weg für notwendige Veränderungen. Es dankt Ihnen Manfred J. Müller

Achtung: Ich weiß leider nicht, wie lange dieser Artikel noch im Netz bestehen kann. Wenn Sie ihn also für den Privatgebrauch lesen, kopieren oder weiterleiten möchten, dann lieber jetzt als später. Warum? Bereits die Präambel unseres Grundgesetzes sieht das "Vereinigte Europa" als oberstes Ziel (dem sich alles andere unterzuordnen hat). Es ist ungewiss, wie lange das Verfassungsgericht es noch duldet, dass EU-Kritiker ganz andere Ansichten vertreten.

 

Zur Eingangsseite www.realdemokratie.de mit Menueleiste
Impressum 
© Manfred Julius Müller (unabhängiger, parteiloser Wirtschaftsanalyst und Zukunftsforscher). Erstveröffentlichung 2. Februar 2022

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen).

 

Neue Schulden und weiterer Zinsbetrug?

Fällt unseren Regierenden nichts Besseres ein? Soll es abermals darauf hinauslaufen, die Schuldenbremse zu lösen und den Staat über eine Inflation und manipulierte Minizinsen zu entschulden? Auf Kosten der Kleinsparer, der privaten Alterssicherung, der Marktwirtschaft? Natürlich scheint es auf den ersten Blick lukrativ, bei einer achtprozentigen Inflation nur 1 % Zinsen für Staatskredite zahlen zu müssen. Auf diese Weise lassen sich jede Menge populistische Geldverteilungen vornehmen, "Entlastungspakete" schnüren, Rettungsschirme aufspannen und vorübergehende Firmenstillegungen finanzieren. Man braucht nur immer neue Gelder zu Spottzinsen in den Markt werfen und als "Sondervermögen" bezeichnete Staatskredite aufnehmen. Einfach herrlich!
Natürlich ruiniert man damit die Marktwirtschaft, natürlich versinkt man damit noch tiefer im Sumpf der Unmoral und des wirtschaftlichen Niedergangs. Aber was soll's? Hauptsache man hangelt sich über die nächsten Monate! Oder, wenn's gut läuft, sogar über die gesamte Legislaturperiode. Dann kann die nächste Regierung die überfälligen Kurswechsel einleiten, für die man selbst keine Traute hat (weil sie den Irrsinn seit Jahrzehnten gepredigter Weltanschauungen und Lebenslügen offenbaren würden).

Dass es durchaus seriöse und nachhaltige Wege gibt, um aus der selbstverschuldeten Krise wieder herauszukommen, offenbart das Coronabuch:

 

Wie lange glaubt man noch, fundamentale Systemfehler (Zollabbau, EU-Ermächtigungsgesetze, Euro-Eintopfwährung, Massenzuwanderung usw.) über eine Billiggeldschwemme finanzieren zu können?

"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten. Und was jetzt getan werden muss, um aus der selbstverschuldeten ideologischen Sackgasse wieder herauszukommen.
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro

Weitere Infos zum Buch. Bestellung zum Beispiel über www.amazon.de, www.bod.de oder auch über den stationären Buchhandel.





 

NEU
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Ist selbst angesichts des Ukrainekrieges die Frage nach dem Nutzen der EU immer noch verpönt?

War die Sehnsucht der Ukrainer zur EU und Nato nicht Auslöser für den unseligen Krieg? Steht der seit vier Jahrzehnten anhaltende Niedergang Deutschlands bzw. Europas in keinem Zusammenhang mit der EU? Können die Ukrainer ihre Unabhängigkeit (die ihnen so am Herzen liegt) überhaupt in der EU bewahren? Oder ist auch das ein Trugschluss.

Raus aus der EU
oder durchhalten bis zum Untergang?
Autor Manfred Julius Müller, 144 Seiten, Format 17x22 cm, Verkaufspreis 10,80 Euro. Neuerscheinung Juli 2022
Beruht die EU auf einer kruden Ideologie, die den ganzen Kontinent ins Verderben reißt?
Weitere Infos zum Buch "Raus aus der EU" …

Weitere Bücher von Manfred J. Müller …




 

Eine Auswahl (II. Teil) weiterer interessanter Artikel von Manfred J. Müller, die sich momentan auf der Domain www.realdemokratie.de befinden:
Die folgenschwere Unterwanderung unserer Demokratie …
"Aber es gibt doch einen Fachkräftebedarf, weil demnächst so viele Babyboomer in Rente gehen."
"Statt 3.000 könnte Deutschland auch 10.000 Flüchtlinge und Zuwanderer täglich aufnehmen!" Ist es so?
Ist die AfD überhaupt eine rechte Partei?
Bundestagswahl 2021: Faktencheck
Der Föderalismus ist gescheitert!
Ist die CDU eine Partei der Mitte? Ergibt die Mischung aus links- und rechtsextremen Positionen einen akzeptablen Mittelwert?
Der Fraktionszwang ist verfassungswidrig!
Sind Zölle und indirekte Steuern Teufelswerk?
In 20 Jahren wird man auf die Politik von heute mit Fassungslosigkeit zurückblicken!


Teil I der momentan auf dieser Website kostenlos einsehbaren Texte …
Teil II der momentan auf dieser Website kostenlos einsehbaren Texte …
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